ANFÄNGE BEI DEN GRÜNLIBERALEN
Mein politisches Engagement begann mit meinem Umzug nach Biel und der Gründung der Grünliberalen Partei vor 16 Jahren. Diese faszinierte mich, da sie als Brückenbauer zwischen den politischen Blöcken agierte und alle Säulen der Nachhaltigkeit berücksichtigte. Ich war zeitweise Vizepräsident der Grünliberalen Biel und Präsident der Grünliberalen Seeland und half mit, die Partei auch in weiteren Seeländer Gemeinden zu etablieren.
KONSEQUENTERE GRÜNE POLITIK
Trotz meiner Wertschätzung für die Grünliberalen, auch Bürgerliche für grüne Themen sensibilisieren zu können, trat ich 2020 aus der Partei aus. Der Grund dafür war meine immer stärkere Überzeugung, dass eine konsequentere grüne Politik, insbesondere aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, der einzig richtige Weg ist.
ÜBERTRITT ZU DEN GRÜNEN
Nach meinem Austritt im Jahr 2020 nahm ich die Wahlkampfleitung von Lena Frank, der heutigen Bieler Gemeinderätin und Baudirektorin, wahr und vertiefte dabei den Austausch mit den Grünen. Die Gespräche mit den Mitgliedern überzeugten mich davon, die Grünen als meine neue politische Heimat zu wählen. 2021 trat ich den Grünen Biel bei und engagiere mich dort seit 2022 ebenfalls als Vorstandsmitglied.

Karikatur: Caroline Rutz / Bieler Tagblatt
STOP AGGLOLAC
Als eines meiner wichtigsten politischen Engagements ist «Stop Agglolac» hervorzuheben. Von 2017 bis 2021 war ich Co-Präsident und Kampagnenleiter des Vereins. Gemeinsam mit Mitstreiter:innen aus allen politischen Lagern setzten wir uns erfolgreich gegen die Überbauung am Bieler und Nidauer Seeufer ein, die meiner Meinung nach von Anfang an den Wünschen und Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeigeplant war und als ein klares Negativbeispiel für partizipative Prozesse angesehen werden muss.
ENGAGEMENT IM HINTERGRUND
In meinen langjährigen politischen Engagements habe ich zudem hinter den Kulissen eine Vielzahl von parlamentarischen Vorstössen erarbeitet. So koordinierte ich z.B. kürzlich ein überparteiliches Postulat in Zusammenarbeit mit dem Komitee reUsine, welches eine innovative, zeitgemässe Weiternutzung der einmaligen Bieler Fabrikareale ein fordert. Daneben setzte ich mich ebenfalls für mehr politische Transparenz und die Förderung des politischen Interesses von Jugendlichen ein, unter anderem durch die Durchführung von Podien mit Jungpolitiker:innen.